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Vielleicht.

War es Zeit. Dieses zur Unverbundenheit zerfledderte Beziehungsgeflecht mit ein paar Zweifeln mehr zu begießen und es verendet ganz.

Vielleicht.

Habe ich nochmal Verwendung für die mit gestärkten Bettlaken überworfenen Gefühle. Irgendwann.

Vielleicht.

Sind mir die Flammenwerfergedanken ausgegangen. Um alles anzuzünden.

Vielleicht.

Kann ich hinter deiner Freundlichkeit die Verachtung schimmern sehen.

Vielleicht.

Habe ich Graupeln im Mund und Dunst im Hirn, wann immer ich mit dir rede.

Vielleicht.

Treten sich die Alternativen gegenseitig auf die unverputzten Schuhe. Stolpern. Straucheln.

Vielleicht.

Will ich mich ins Unendliche ausdehnen und diese hochaufgeschütteten Wälle von Hattekennewarichschon zerschmettern.

Ganz bestimmt.

Bin ich angekommen.

Bei mir. Nirgendwo sonst.

Auch wenn dein nebliges Abzugslächeln noch über allem schwebt.

Folgen.

Werde ich nur mir.

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The Sea (An Ode To The Thing That Separates Us)

An einem Ort gestrandet, wo sonst kein Mensch ist. Seltsam, wie gut das ist.

Auf diese eine Blaupause starren und nichts wiederfinden. Koordinaten verrutscht, eingezeichnete Linien begangener Wege verwischt, Verbindungen gekappt.

Ich habe mich verlaufen.

Das Neue schon sichtbar und das Alte noch lange Schatten werfend. In denen ich mich vorm allzu grellen Licht schütze. Mich verstecke. Vor Ansprüchen Anderer. Vor Forderungen, die  ich weder erfüllen kann noch will.

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Über allem weht Schmerz. Körper, Gedanken, Gefühle. Alles ohne Namen. Alles tut weh.

Was ist dieses “ Ich “ ? Identifizierung nicht möglich, Identifikation nötig.

Ich folge dem Schmerz in Erinnerungen, taste mich an uralten Narben entlang zum Sinn des Ganzen.

“ Gehe da nicht allein rein, es ist zu früh zu spät zu verworren…du wirst die Orientierung verlieren.“ ruft er mir warnend zu. “ Das ist längst passiert, aber wenn ich einmal  hier bin…“ lache ich. Weine ich. Oft Beides im dysfunktionalen Takt.

Ich bin hier und da nicht zum ersten Mal.

Ich verstehe es nicht, aber ich fühle mich irgendwann wieder gut…solange ich allein bin. Oder mit dem Kind. Alle anderen sozialen Kontakte, egal auf welche Art: vor allem schwierig. Zähle alles mit, jede noch so winzige Irritation, jede kleine Schieflage zwischen mir und den Anderen. Sammle Kränkungen an und füttere damit unwillentlich meine Unsicherheit.

Als gäbe es nichts Anderes. Was nicht stimmt. Nur die Unsicherheit: sososo gefräßig und alles verschlingend…ich bekomme Angst vorm Rausgehen. Ich bekomme Angst davor, Leute zu treffen. Vor allem die, die ich mag.

ANGST.

So große, dass ich zum ersten Mal seit ewig darüber nachdenke, Hilfe von Fremden anzunehmen. Sogenannte professionelle, obwohl ich das als nicht zutreffend empfinde. Der einzige Profi in Sachen ich bin ich. Wenn ich nur wüsste, wer oder was das ist.

Überhaupt: Hilfe annehmen. Oarrr. Das fällt mir so schwer. Vielleicht auch, weil ich so verdammt oft dieses Jahr KEINE Wahl hatte…wie auch schon das Jahr davor. Vielleicht auch, weil ich mir letzlich immer aus allem selbst herausgeholfen habe. Vielleicht auch, weil ich es gewohnt bin, in Krisenzeiten immernoch überragend zu funktionieren…um die Abwesenheit von Krisen dann als eigentümlich zu empfinden.

Sich stellen oder weglaufen. Nicht genug Zeit haben, sich das zu fragen. Weil ich mich noch um mehr als nur mich selbst kümmern muss.

Nur dass sich das mit dem Kind nicht nach Müssen anfühlt. Woran liegt es nur, dass an dieser Stelle immer alles gut ist. Auch wenn es kracht und scheppert. In mir und um uns herum.

Weich und warm. Flauschhöhliges Geborgen.

Es ist schön hier und alles ist klar. Ich liebe. Oh, dieses Kind. Die Art, wie es in die Welt sieht, in sie hineingeht und mit zu uns nach Hause bringt. Sich und mir erklärt. Mit dem Kind gibt es kaum Platz für Furcht. Ich bin DA, ich bin schon groß und das Kind nicht mehr so klein, glucksend hole ich Zuneigung aus allen Ritzen hervor und gebe sie dem Kind. Während ich mich trotzdem wundere, dass sie offenbar niemals versiegt. Wie wir zusammen Sinn machen und wenn es nur ist, “ damit die Wohnung nicht alleine ist, Mama.“ In der Welt des Kindes ist der Bus zum Kinderladen zu spät, weil er schließlich auch mal schlafen muss. Der Bauch hatte eben noch Hunger auf Schokolade, da kann ICH nichts machen, isso . Nein, ich hab’jetzt keine Zeit…das neue Lieblingskuscheltier, eine rosa Schweineflauschigkeit, weint und blutet ein bisschen, siehst du das nicht…ich muss es trösten, warte mal, ohhkeyyyy ? Zum Dritten Geburtstag wird GANZ Kreuzberg eingeladen, das schließt auch den einen Rauschebaum mit ein und die großen Krähenvogel, die sich immer auf die Autos setzen ( Wohnen die da, Mama ?). Der unsympathische Kinderarzt wird mit einem “ Hej, du musst fragen, das ist MEIN Fuß“ auf unbedenkliche Größe gestutzt und überhaupt…wie es dafür seinen, aber auch meinen Freund*innen über alle Wege traut. Ich kann nur staunen und lernen. Kaum glauben, dass das auch was mit mir zu tun haben muss.

Ja, so ging das wohl.

Manchmal schaffe ich es jetzt wieder mein Selbst-Bewusstsein mitzunehmen. Über die Türschwelle und raus in das da Draußen. Lange Zeit endete unser gemeinsamer Weg dort.

Offenbar habe ich jetzt eine Panzerhaut und als ich sie näher betrachte, sehe ich, dass ich sie gemacht habe. Wenn ich mich nur erinnern könnte.

Immerhin: sie schützt mich. Nach dem langen Rückzug fange ich wieder an, mich zu ver_wehren.

Meine alte Freundin Abgrenzung. Vielleicht noch mehr da, wo Menschen, Situationen, Zustände mir nicht guttun. Manchmal einfach gehen und nicht umgucken. Sich selbst an erste Stelle setzen, auch wenn es sich komisch ungewohnt anfühlt.

Wie ich bisweilen Menschen bewundere, die gezielt durch ihre Leben (zu) spazieren (scheinen). Mein innerer Kompass ist außer Funktion und das kümmert mich nur immer im Verhältnis zu Anderen. Da dann gewaltig. Weil es für alles ein Haltbarkeitsdatum zu geben scheint, auch für die Suche nach deinem Platz in der Welt.

Ich hatte jedenfalls das ganze Jahr solchen Hunger nach Meer. Dabei hatte ich es die ganze Zeit in mir.

Take On Me

.

..

1, 2, 3

Gedanken von Gefühlen schälen und über alles Wortverpackungen kleben fällt mir schwer dieser Tage. Schreiben wie an Steinbrocken lutschen…sperrig und unergiebig.

Ich war nun eine lange Zeit überall nur nicht bei mir. Keine Zeit für mich, meine Baustellen inklusive. Bis der Bauschutt von dort einfach alles bedeckte, ignorieren und weitermachen nicht mehr möglich.

Dabei war ich oft schon im gängigen Funktioniermodus überfordert. Ständige Fehlermeldungen flogen mir links und rechts um die Ohren. Das Kind ausgenommen habe ich gerechterweise alles Andere gleichermaßen schleifen lassen und die Ergebnisse davon schliffen mich dann runter bis auf die Knochen. Vor allem meine finanziellen Sorgen eine ätzend-säurige Substanz die mich bis auf meinen kleinsten Nenner zersetzten. Im Kopf mit lauter Ausrufezeichen versehene Pläne das Ruder rumzureißen, mir wieder mal selbst auf die Beine zu helfen. Kaum möglich letzlich, gefühlt eher von einem überquellenden Problemloch zum nächsten rennen.

Mich mittendrin dann plötzlich verlieben. Großangelegte Klopfzeichen in der Herzgegend. Beats, die mich irritieren wie freuen.

Später auch schiefkreischende Angst auslösen.

Trotzdem/Gerade wegen all dem blüht das Leben sich durch die kleinen Risse im Überlebenskampf. Das wunderbare Kind, meine großartigen Freund*innen, ich in schwarzen Pseudochucks, wie ich das alles wuppe. Sonne im Gesicht, kalte Club Cola Mate in der Hand, Glitzer in den Haaren.

Themen, die ich längst abgeschlossen und eingemottet glaubte zerren zusätzlich an meinen Nerven und kurzzeitig hatte ich ihnen wirklich nichts mehr entgegenzusetzen, es scheppert gewaltig in meinen Ohren als ich auf hinter mir gelassen geglaubten Boden knallhart aufpralle…nur ist das nichts Neues, diesmal jedoch anders.

Ich bin vielleicht überrascht, weil es nochmal so kracht, alles, ich meine A-L-L-E-S so durcheinanderwirbelt, was ich bisher für befriedeterledigt hielt, wo ich mich angekommen dachte.

Ich merke aber…hinter all der Anstrengung, all den furchtbaren Nächten in denen ich meine Gedanken bewache und mir Pragmatismus überstülpe wie eine Tarnkappe…dahinter merke ich, das muss jetzt so und es wird besser.

Es ist schon besser.

Winzig fühlte ich mich dort, völlig unsicher woher der Wind weht. Kleines Kind auch innendrin, wünsche ich mir zusammengeschrumpft auf das Wesentliche, das zum Leben tatsächliche Notwendige nichts sehnlicher als das mich auch mal 1 an die Hand oder auf den Arm nimmt und mir sagt:

Alles wird gut, du kannst auf mich zählen.

Es hilft so sehr, dass da Leute sind, die mich liebhaben.

Doch das hier…das muss ich selbst machen. Vom Kleinsten auf und nochmal von vorn. Sonst schmettert es mich wieder völlig in den Hintergrund während ich bewundernd und staunend auf gemochte Menschen blicke. Ich mag mich auch gern, aber wenn es mich wieder wegfegt ob des Tollseins Anderer besteht eine große Gefahr mich und meine ureigenen Angelegenheiten aufs Nebengleis zu verabschieden.

Immernoch.

Also nochmal zurück, aufräumen, durchfegen und dann endlichendlichendlich auf zu all dem, was da noch drängelnd vor der Tür rumlauert.  Mit Anstrengung daherkommt, bizarr glitzert, wütend leuchtet, seltsam lieblich duftet, neue Lieder bringt.

Ich bin gespannt. Von hier bis jetzt.

Wär’schön, wenn ihr dann auch noch da seid <3.

Teardrop

Zusehen, wie deine Schritte immer sicherer werden. Du deinen Raum eroberst. Dich durch nichts und niemanden aufhalten lässt. Selbstversunken spielst . Kein Gedanke an ein müdes Gestern. Ein unsicheres Morgen. Nur übersprudelndes JETZT. Wie du aufbegehrst und deutlich zeigst, wenn du etwas nicht machen willst.

Meine vorsichtige Achtung für deinen Grenzen.

Meine staunende Bewunderung für deine Hingabe.

Mein stetiges Dazulernen durch deine Art zu SEIN. (Wer erzieht hier eigentlich wen ?!? )

Aber auch:

Meine schreiende Überforderung, weil ich mich immer wieder verlaufe in der Ambivalenz. Zwang zur Notwendigkeit versus Respekt deiner Person.

Meine knochenharte Angst, dass ich dich verletzen könnte. Da, wo du nur in dir zuhause bist. Bedingungslos liebst und vertraust.

Mein rasender Herzmuskel, wenn ich dich weinen sehe.

All diese Fallstricke.

Welche wachsen können auf dem Boden der Macht. Gesponnen werden aus seelischer Grausamkeit. Zwischen den Zeilen gedeihen. Im Liebesentzug schwere tiefe Wunden hinterlassen. Verknüpft sind mit der Ignoranz von Stoppschildern. Die doch jedes Kind auf individuelle vielfältige Art zu setzen vermag.

Die trotzdem nur eines bedeuten: Bis hierhin und nicht weiter.

Solange bis es möglicherweise lernen muss, dass das nicht ernstgenommen wird . Übersehen und übergangen.

Ich weiß viel zu genau, was es bedeutet wenn auf die eigenen Grenzen gespuckt wird.

NEIN sagen kannst du bereits.

Abgrenzen. Grenzen setzen. Grenzwertig.

Ich versage manchmal. Die Nerven dann in Fetzen und dahinter deine großen fassungslosen Augen.

Wehwehweht noch lange nach bei mir, während du es schon längst wieder vergessen hast (wieder was dazugelernt ) .

Jajaja, hat keine/r gesagt, dass es einfach wird. Das Elter- Sein.

Aber auch keine/r an welcher Stelle es so schwer werden würde.

Ich kann nur hoffen, dass ich es trotzdem schaffe, dir auf der Spur zu bleiben. Mich dabei nicht zu vergessen.

(Selbst- ) Liebe ist der Weg. Da halten, wo es schmerzt. Mit weit geöffneten Sinnen stehenbleiben, auch wenn es anstrengend wird. Genießen, was leicht und wohlig ist. Die düsteren Stunden genauso feiern wie alle anderen. Weil sie wohl dazu gehören.

Zusehen, wie meine Schritte immer sicherer werden.

Rock’n’Roll Freitag

Freund*innen der modernen Tanzkunst, blutender Ohrgänge und des feministqueer Anspruchs : Ab jetzt Freitags hier Plattenreviews, Interviews, gig dates und lebensverändernde Musikfilme. YES !!!

Wenn du Krach magst wirst du es lieben…

Wir starten den Wahnwitz mit dem neuesten Dokumentarfilm AND YOU BELONG der umtriebigen  Julia Ostertag ( Noise & Resistance, Gender X u.a. ) .
D.I.Y. attitude und das Torpedieren von überkommenen Geschlechterbildern geben die Basis. Hip Hop ist teh kwiehn. Dazu ein Schluck Pop hier. Eine Kelle punkiger glam rock da . Alles in einer Wolke aus Glitter und wirklich immer dieser beat, der einen direkten Tanzbefehl in deinen Körper pflanzt : Das sind Cindy Wonderful und Sarah Adorable, zusammen SCREAM CLUB.

Gegründet 2002 in Olympia/WA, ein gut halbes Jahr nachdem sie sich in einem Pornoladen kennengelernt und sofort für großartig befunden hatten. Momentan in Berlin lebend haben sie in den letzten 10 Jahren unzählige Beiträge auf diversen compilations hinterlassen und 3 Alben (u.a. veröffentlicht auf dem EmancyPunx Label) das Leben geschenkt.

Der Film ist dabei nicht nur die Geschichte zweier toller Frauen, die zusammen Musik machen. Er zeigt darüberhinaus was mit kiloweise Inspiration und kreativer Liebe möglich ist und gewährt einen Einblick in den queeren Undergrund Berlins. Julia und ihre Kamera waren 4 Jahre lang mittendrin wenn Scream Club auf acts wie Badkat , Mz Sunday Luv oder nuclear family  u. A. treffen. Neue Projekte starten. Hat draufgehalten wenn auf dem dancefloor bis zur glücklichen Erschöpfung geschwitzt oder die Suche nach Alternativen zu gängigen gender roles gelebt wird.

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Seit dabei, wenn am Tag des ONE BILLION RISING zusammen mit Menschen in der ganzen Welt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt wird und kommt danach zur Premiere des Films ins Moviemento in Kreuzberg. Wenn ihr dann noch Puste habt, tanzt mit uns im Loophole weiter in den Morgengrauen !!!

This Is Not A Love Song

Mein emotionaler Rahmen ist gesprengt worden die letzten Tage. Einmal quer durchschossen. Mal wieder bleibe ich an Persönlichem kleben anstatt mich dem Außen zu widmen.

I don’t like it at all.

Wichtige Erkenntnisse bahnten sich schon länger mähdrescherlike ihren Weg. Gleichzeitig ist mir mein Jetzt umständehalber nochmal um die Ohren geflogen. Pünktlich zum Jahresende. Passt.

2012 fing an mit einem Knall und endete also auch mit einem…nur als Randnotiz: Was da draußen auf Berlins Straßen abging dieses Jahr , Leute SERIOUSLY? Ein einziges nervös übertriebenes Geballere.  Sollte der nicht erfolgte Weltuntergang gefeiert oder nachgeholt werden ?!?

Am vorletzten Tag des verblichenen Jahres habe ich jemanden wiedergetroffen, der mir mal ganz nah war. Immernoch wichtig ist. Ein Brennen auf riesiger Flamme. Das ist nicht romantisch, das ist gefährlich. Vor allem, wenn es nicht auf Augenhöhe stattfindet. Wir wohnen in verschiedenen Ländern. Während dieser Mensch mit dem Rad Spanien durchfahren und in Frankreich Häuser mitbesetzt hat, habe ich mein altes Leben mit meinem neuen verbunden und bin wieder bei mir gelandet. Gut vorbereitet bin ich in diese Begegnung hineingegangen. Auf alles gefasst mir nicht von der Seite gewichen. Trotzdem war es streckenweise fast unerträglich intensiv. Die Verbindung steht, das Gefühl ist groß.

So weit, so üblich.

ABER. ICH WILL DAS ALLES SO NICHT !

Ich finde es nicht (mehr) gut, dieses Abgelenkt-Werden von mir selbst. Ich habe genug Sachen, um die ich mich kümmern muss oder will. Meine drumsticks setzen schon Schimmel an, das  blog (obwohl gut besucht und viel supportet – ein riesiges DANKETHANXDZIEKUJETACK dafür an alle, die daran beteiligt sind : ❤ ❤ ❤ !!! Ihr seid großartig !!! Netzsolidarität ole ole ) weint nachts leise auf die Tastatur vor Hunger. Niemand füttert es mit neuen posts und die schon begonnenen gammeln bei Zeile 6 vor sich hin. Ein Problem mit dem ich anscheinend nicht alleine bin.

Deswegen lautet mein einziger Vorsatz für das neue Jahr : Kind, Musik und schreiben bis die Finger bluten.

Verspätet nachgereicht Euch allen ein fulminantes erkenntnisreiches weiterbringendes lustiges spannendes Superjahr 2013 !!!

P.S. : just speaking of MUSIC : Wir suchen ab Juni eine talentlose humorvolle RiotgRRRlbassistin* aus dem Raum Berlin/Umgebung, die Lust auf Krach machen mit uns hat !!! Wir haben keinerlei Ambitionen, aber immer ein loses Mundwerk. Wenn dir das gefällt, melde dich !!! We can’t wait loszulegen !!! P.P.S. : Liebe Unsichtbar, ein Umzug nach Berlin wär‘ keine Option, oder 😉 ???

Abenteuer Kind Teil 1: The Night

Es ist Ende Januar und wir sitzen lachend und streitend in deinem Zimmer. Auf den Platten, die du auflegst schwimmen wir in den Abend. Später werden wir uns lieben und es wird eine dieser größenwahnsinnigen Nächte daraus…alles trifft den richtigen Ton. So stimmig, dass es schmerzt.

Wir halten uns an den Händen und baden für immerbisjetzt im Glück.

Am nächsten Tag spazieren wir durch einen in Sonne getränkten Kiez.

Wir reden auch über Kinder und ob wir welche haben wollen…dass sich einiges ändern müsste dann.
Wir essen thailändisch und ich wärme mich an dir und deinem verliebten Blick.
Wir können noch nicht wissen, dass die letzte Nacht folgenreicher war als alle anderen zuvor.

Wir können noch nicht wissen, dass da bald ein kleiner Mensch sein wird.

Wir können noch nicht wissen dass noch einige Monate später alles auseinanderbrechen wird und wir es so nicht schaffen werden – alle zusammen.

Heute sind wir nur, was wir sind…satt und voll mit uns.